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Après moi

Ich mag es, im Schnee der Spur des Vordermanns zu folgen, Schritt für Schritt, mit grösstmöglicher Präzision in die Fussstapfen eines anderen Menschen zu treten, den Blick auf den Boden gerichtet, mit einer angenehmen Schwere im Kopf, die keine anderen Gedanken zulässt. Zwischendurch innehalten, den Kopf heben, blinzeln müssen und sich im Nebelmeer verlieren, dass sich am Fuss des Sees bildet.

Ich hatte 16 Grad und Sonnenschein erwartet, Fahrten durch die Weinberge, ein wundervolles Konzert, gutes Essen bis zum umfallen, schöne Abende bei Freunden und Ideen für das neue Buch.

Ich habe bekommen -2 Grad und Sonnenschein, eisglatte Strassen, ein wundervolles Konzert, gutes Essen bis zum umfallen, schöne Abende bei Freunden, einen irreversiblen Festplattenschaden und ein gebrochenes Herz.

6 Kommentare »

  Niels wrote @ März 25th, 2008 at 18:36

Das mit den Festplatten ist ja eine wahre Pest. Hier hat sich auch gerade eine verabschiedet; Seagate versprach Austausch, der Ersatz sei schon längst “shipped”, allerdings mit einem Dienstleister, der laut Google nur in Thailand herumfährt. Ich bin gespannt.

  David wrote @ März 25th, 2008 at 21:34

Das neue Buch? Oha! Selbstgeschrieben?

Ein gebrochenes Herz macht kreativ.
Mich zumindest. Bisher zumindest. Manchmal.

  Matthias wrote @ März 28th, 2008 at 10:55

“Gebrochenes Herz” stimmt mich nun etwas traurig. Ich hoffe es ist nur so ein “gebrochenes Herz”, wie bei mir, nach dem Osterwochenende, dass Fernweh heraufbeschwört.

  Maria wrote @ März 29th, 2008 at 16:25

Hihi, ich dachte ich wäre immer der einzige, der den Spuren des Vordermanns im Schnee folgt. Ich bin überrascht, dass ich nicht der einzige bin!!

  Zuckerbäckerin wrote @ März 31st, 2008 at 08:41

Niels: Das mit der Festplatte ist wirklich deprimierend. Vor allem der Daten wegen – denn natürlich habe ich kein aktuelles Backup gemacht und einige Tage Arbeit sind dahin… (Dussel, ich) Hoffentlich hast Du Deine thailandurlauberprobte Festplatte mittlerweile erhalten.

David: Bei dem Buch geht es ums Layout aber auch da kann man Kreativität gut gebrauchen…

Matthias: Fernweh habe ich gerade auch. Wohin zieht es Dich denn? :-)

Maria: Ich denke das machen viele Menschen, actually.

  Julia wrote @ April 2nd, 2008 at 18:10

Ha, das mit den Fußspuren kenn ich. Allerdings versuche ich dann immer, die Fußstapfen des voran-gehenden durch “danebentreten” größer aussehen zu lassen. So Yeti-Style. :-)

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