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Archive for Oktober, 2007

Dieb wider Willen

Am Mittwoch habe ich etwas geklaut.

Vorgestern Abend, kurz vor 20:00 Uhr nötigte mir eine Freundin noch einen Besuch in einem Laden ab, dessen Namen ich an dieser Stelle lieber nicht erwähne. Wir schlenderten so durch die Reihen, ich plapperte ein wenig belangloses Zeug, immer die Uhr im Auge behaltend, die unserem Besuch in diesem Ramschladen sehr bald ein jähes Ende bereiten würde.

Meine Freundin wühlte sich derweil durch einen Stand mit Weihnachtsdeko (Oh Gott, WEIHNACHTSDEKO?!), ging dann über zu einem Korb voller Haarreife, drückte mir ein besonders geschmackloses Exemplar in die Hand und sagte “Zieh mal auf!”. Ich, gute Miene zum bösen Spiel machend, setzte den Haarreif auf. Ein ironisches “Oh, das sieht ja süß aus!” später wandte sie sich wieder der W***deko und ich mich dem Zeiger meiner Uhr zu. Sie fand was sie wollte, zahlte, und wir verließen das Geschäft.

Fünf Minuten später – wir waren über alle Berge – griff ich mir in’s Haar, um mir den Pony aus dem Gesicht zu streichen (to do: zum Friseur gehen), als ich bemerkte, daß ich den Haarreif noch trug. Ups.

Haarreif - Corpus Delicti
Der Das “wunderschöne” Corpus Delicti

Ausweichmanöver

Ich habe Abgabedruck. Bis nächste Woche Donnerstag muß ich der Druckerei ein fertiges Buch liefern und vor mir liegen noch etliche Seiten, die gesetzt werden möchten.

Es sind genau diese Situationen, in denen ich anfange die Wohnung auf- oder umzuräumen oder Deko in rauhen Mengen zu kaufen um dann möglichst viel Zeit damit zu verbringen sie ansprechend zu platzieren.

Ja, eine Situation, in der ich irgendwelche Uralt-Unterlagen rauskrame, Kontoauszüge sortiere, die Fenster putze, das Innenleben meines Kleiderschranks auf den Kopf stelle, die Pflanzen umtopfe, den Keller ausmiste undsoweiterundsofort.

Sprich: Ich mache alles, nur nicht das was ich soll!

(aktuell: diesen Eintrag schreiben)

Lazy Days

Ich verbummele meine Tage im Park liegend, die Sonne genießend, Maronen sammelnd, Eis essend aber vor allem: nicht sitzend – denn das macht der Rücken noch nicht mit. Ich habe außerdem meine Liebe zur Corvette Stingray entdeckt (diesem Prolo-Auto) und durch Beobachtungen im Park gelernt, daß Japanerinnen gerne einen Entenpopo machen, wenn sie photographiert werden. Und weil im Hintergrund gerade The Moody Blues läuft, bekommt dieser sinnfreie, kurze Eintrag den Titel Lazy Days.

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