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Benzin im Blut

Gestern war ich tanken.

Beim Abziehen des Zapfhahns floss ein klein wenig Benzin über die Flanke meiner Süßen. Ich nahm also ein Taschentuch, wischte es weg, und da kein Müll in der Nähe war, stopfte ich das Tuch in ein kleines Plastiktütchen und dann in meine Handtasche. Soweit sogut.

Auf dem Heimweg besorgte ich mir noch eine Brezel für’s Frühstück. Das Taschentuch und die Brezel befanden sich dann für ziemlich genau 26 Minuten in derselben Tasche.

Ich hätte es einfach wissen müssen. Als ich am nächsten Tag meine Brezel anbiss, gefror mir das Blut in den Adern. RO(t!)Z 95.

Das Frühstück konnte ich knicken.

7 Kommentare »

  Henning wrote @ Oktober 18th, 2007 at 18:34

Was wohl passiert wäre, wenn du die Brezel angezündet hättest?! ;-)

  Heiko wrote @ Oktober 18th, 2007 at 18:52

War das also mal ein Super-Frühstück…

Aber nochmal Glück gehabt. Stell Dir vor, du hättest ein Elektroauto und dir etwas Elektrik rausgeflossen wär. Das hätte glatt gefährlich werden können!

  Matthias wrote @ Oktober 18th, 2007 at 22:22

Pfui!

Dein Auto ist weiblich? Wie heißt sie denn?

  Zuckerbäckerin wrote @ Oktober 19th, 2007 at 08:47

Henning: Zum Glück mochte ich als Kind noch nie mit Streichhölzern spielen…

Heiko: Ja, immerhin bleifrei

Matthias: Sie heißt Elise

  frozen wrote @ Oktober 23rd, 2007 at 12:50

Ich gab meinen Autos früher auch immer Namen :-) Mein Opel hiess mal “Lassie” und mein Motorrad (hab ich heute noch) nenn ich liebevoll “Fätze”

Bei meinem jetzigen Saab ist mir noch kein Name eingefallen. “Ein Colt für alle Fälle?”

  Zuckerbäckerin wrote @ Oktober 23rd, 2007 at 22:19

Ich bin für Sergeant Pepper

  Karsten Ivan Sauer wrote @ Mai 12th, 2009 at 11:25

Aber die Bretzel war dann sicher sehr lange haltbar. Konserviert sozusagen.

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