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Gestern bei Lidl

Ich werde beim Duden-Verlag anregen müssen, daß man meinen Namen als Antonym zu dem Wort “clever” in’s Lexikon aufnimmt.

Den ganzen morgen habe ich es vor mir hergeschoben: einkaufen gehen. Als ich mich um kurz nach 13 Uhr (3 Stunden später als geplant) dann endlich dazu aufraffen konnte packte ich missmutig meine Tasche, mein Handy, meinen Schlüssel, meinen iPod und meine Hosenklammer und radelte zum Lidl. Ich bummelte gemütlich durch die Reihen (nur kein Streß), während ich mir überlegte was ich eigentlich essen will (Einkaufslisten mag ich nicht). Ich nahm soviel, wie in meiner Tasche Platz war und stellte mich an die Kasse. Als mein Vordermann dran war seine Einkäufe zu zahlen, fiel mir ein nicht unwesentliches Detail auf:

Er hatte Geld.

Und ich nicht.

Ich hatte es fertiggebracht mein Handy und meinen iPod noch mit einzupacken, den Geldbeutel aber friedlich auf dem Sideboard im Flur liegen zu lassen. Die Beichte bei der Kassiererin war dann nur noch Formsache. Ich packte meinen ganzen Kram in eine Tüte, ließ diese stehen und radelte noch mal zurück.

Das eigentlich Schlimme an der Sache: Meine Freunde würden das als durchaus typisch bezeichnen…

2 Kommentare »

  Henning wrote @ September 9th, 2007 at 11:16

Generell gar keine schlechte Idee, ohne Geld aus dem Haus zu gehen. Ist bestimmt sehr sparsam. ;-)

Außerdem wäre es schade gewesen, wenn du diesen schönen Blogeintrag nicht hättest schreiben können. :-)

  Jenny wrote @ September 9th, 2007 at 11:57

Gerade weil das richtig peinlich ausgehen kann, checke ich immer öfter, ob ich in solchen Situationen den Geldbeutel auch tatsächlich dabei habe. (Na ja, der eigentliche Grund ist ja, dass ich keinen Bock habe, vom Lidl aus wieder den Berg hoch nach Hause zu laufen, den Geldbeutel zu holen, wieder zurück zu gehen, und wieder hoch. Neee.)

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