Heute morgen hat sie mich gepackt, die Lust auf eine Scheibe Sonnenblumenkernbrot mit gesalzener Butter und einer hauchdünnen Schicht Cenovis. Was früher mein Pausenbrot im Kindergarten und der Schule war, liebe ich auch heute noch.
Mittlerweile erobern zwei meiner Lieblingsprodukte – Zweifel Chips und Rivella – den deutschen Markt, Cenovis hat es mit seiner Streichwürze bislang noch nicht versucht. Liegt vielleicht daran, daß es hierzulande unüblich ist sich Bierhefe auf’s Brot zu schmieren.
Was ist Cenovis eigentlich? Wie auch bei Rivella liegt der Ursprung von Cenovis in der Wiederverwertung von “Resten”. Übrig gebliebene Hefen, die zur Fermentation von Bier benötigt werden, wurden mit Wasser, Gemüseextrakt und Kochsalz unter Zusetzung von Vitamin B1 zu einer Paste verarbeitet, die auch ein guter Energielieferant sein soll. Das Unternehmen rühmt sich heute noch damit, daß Cenovis zur “Notration der Schweizer Soldaten” gehörte. Der Geschmack von Cenovis ist ziemlich speziell, auf jeden Fall sehr salzig/würzig, vielleicht ein bisschen wie Maggi Fix.
Besonders gut schmeckt Cenovis auf Weißbrot oder mit Nudeln. Bitte die Butter dazu nicht vergessen.
So, und jetzt wird gefrühstückt.