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Gutes aus der Schweiz

Heute morgen hat sie mich gepackt, die Lust auf eine Scheibe Sonnenblumenkernbrot mit gesalzener Butter und einer hauchdünnen Schicht Cenovis. Was früher mein Pausenbrot im Kindergarten und der Schule war, liebe ich auch heute noch.

Mittlerweile erobern zwei meiner Lieblingsprodukte – Zweifel Chips und Rivella – den deutschen Markt, Cenovis hat es mit seiner Streichwürze bislang noch nicht versucht. Liegt vielleicht daran, daß es hierzulande unüblich ist sich Bierhefe auf’s Brot zu schmieren.

Was ist Cenovis eigentlich? Wie auch bei Rivella liegt der Ursprung von Cenovis in der Wiederverwertung von “Resten”. Übrig gebliebene Hefen, die zur Fermentation von Bier benötigt werden, wurden mit Wasser, Gemüseextrakt und Kochsalz unter Zusetzung von Vitamin B1 zu einer Paste verarbeitet, die auch ein guter Energielieferant sein soll. Das Unternehmen rühmt sich heute noch damit, daß Cenovis zur “Notration der Schweizer Soldaten” gehörte. Der Geschmack von Cenovis ist ziemlich speziell, auf jeden Fall sehr salzig/würzig, vielleicht ein bisschen wie Maggi Fix.

Besonders gut schmeckt Cenovis auf Weißbrot oder mit Nudeln. Bitte die Butter dazu nicht vergessen.

So, und jetzt wird gefrühstückt.

3 Kommentare »

  Henning wrote @ September 8th, 2007 at 19:36

Wer weiß, vielleicht wird Cenovis ja das nächste Produkt aus unserem neutralen Nachbarland, das uns erobern will?

  frozen wrote @ September 11th, 2007 at 14:43

:) Cenovis habe ich auch erst gerade wieder entdeckt (das erst bezieht sich auf den Zeitraum von ungefähr 1 Jahr). Dies rein zufällig weil sich die Dame im Coop so penetrant vor mich hinstellte und mir nicht aus dem Weg wollte. Unter gar keinen Umständen.

  Zuckerbäckerin wrote @ September 12th, 2007 at 06:16

@frozen: Auch eine Möglichkeit seine Produkte an den Mann zu bringen ;-)

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