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Nacht des Backens

Heute findet die Nacht des Backens statt. Zwar sieht die dazugehörige Webseite eher wie eine semiseriöse Astropage aus, das Projekt selbst scheint aber über jeden Zweifel erhaben: Michael Glos übernimmt die Schirmherrschaft ;-)

Immerhin: Die Nacht des Backens gibt es bereits seit Oktober 2005 und hat bereits “50.000 Brot-Fans in die bundesweit 230 beteiligten Handwerksbäckereien gelockt”. Brot-Fans? Ich habe schon von Kino-Fans, Tokio-Hotel-Fans und Fußball-Fans gehört aber Brot-Fans? Nun könnte man ja einfach eine der teilnehmenden Bäckereien besuchen. Aber, und das hat mich dann doch irgendwie betrübt, in Stuttgart nimmt kein einziger Bäcker daran teil. Dann muß ich wohl ran. Ich hoffe dann allerdings, daß sich nicht allzuviele “Brot-Fans” zu mir verirren ;-)

10 Kommentare »

  Alex wrote @ Juni 15th, 2007 at 15:55

Kennst du schon den Tag es Butterbrots?

  Henning wrote @ Juni 15th, 2007 at 19:37

Ich bin ein Zucker-Fan und insofern bei dir wunderbar aufgehoben. *g*
Und Michael Glos… ist der nicht auch Müllermeister? (Ja, ist er. Eben nachgeguckt.)

  Zuckerbäckerin wrote @ Juni 16th, 2007 at 09:21

@Alex Den kannte ich nicht, allerdings finde ich Butterbrote nicht so übel. Da schafft auch das unappetitliche Bild auf Deiner Seite keine Abhilfe ;-)

@Henning Das hast Du nett gesagt und was den Michael betrifft: Ein Mann vom Fach!

  brosi wrote @ Juli 9th, 2007 at 17:13

Hallo liebe Zuckerbäckerin,

jetzt habe ich mal eine Seite mit Nährwert gefunden und jetzt kommen keine neuen Broteinheiten über den Bildschirm. Es darf doch nicht sein, daß deine schweizerische Kreativität ob des deutschen Wetters eingefroren ist, odcher?

  Zuckerbäckerin wrote @ Juli 11th, 2007 at 09:58

Hallo brosi,

ich weiß nun, da dieser Blog seit fast einem Monat brach liegt, weshalb ich als Kind nie beim Tagebuch schreiben geblieben bin. Es liegt mir einfach nicht. Zu oft sind Dinge nur in Gedanken schön.

Wenn mir etwas durch den Kopf geht, beschäftige ich mich in diesem einen Moment damit. Die meiste Zeit wenn das der Fall ist sitze ich aber nicht an meinem Computer, sondern in einem Café, liege in der Badewanne oder spaziere durch die Stadt. Habe ich alles erst mal (wortwörtlich) durchdacht, verliere ich schnell das Interesse an diesen Gedanken und somit auch die Lust etwas dazu zu sagen (resp. schreiben). Es gibt nichts schlimmeres als recycelte Geschichten.

Als ich im Urlaub war, mußte ich ungefähr zwanzig mal genausten Rapport erstatten (die unzähligen Kurzauskünfte mal außen vor gelassen) wie es denn nun war, auf den Malediven, dem Paradies. Und ich mußte zwanzig mal Photos zeigen, diese erklären, die Geschichte um das Photo herunterspulen und Fragen beantworten. Das sind die Momente in denen ich mich mit mir selbst langweile. In denen ich heimlich mit den Gedanken abschweife (man sieht es ja nicht) und ich mich sprechen höre… blabla… Ziyaaraifushi… blabla… die Sonne geht um 6 unter… blabla… Rochen mit 2 Metern Spannweite…

Nun, lange Rede kurzer Sinn: Ich bin ziemlich wortlos. Das einzige wovon ich angesichts meines schrecklichen Muskelkaters zu berichten hätte, wäre mein lahmer Joggingversuch im Rahmen eines Hotel-Mama-Urlaubs. Und das tu ich vielleicht auch, denn das Jammern ist dem Mensch ja ohnehin ein gefälliger Freund.

  Henning wrote @ Juli 11th, 2007 at 10:10

Bloggen kann ja auch gut dabei helfen, nicht mehr oder nicht mehr so oft recyclen zu müssen, indem man die Story eben ein Mal in seinen Blog schreibt statt sie 20 Mal zu erzählen.

  Zuckerbäckerin wrote @ Juli 11th, 2007 at 10:34

Du siehst das zu pragmatisch, Henning. Es ist total unpersönlich meinen Freunden zu sagen: Hier, lest in meinem Blog wie mein Urlaub war. Und selbst wenn sie es im Vorfeld gelesen hätten, würden sie mich danach fragen, um es von mir persönlich zu hören. Es geht dabei sicherlich mehr um das zusammensitzen, quatschen, lachen, Bilder rumreichen (weshalb ich auch Abzüge von meinen Bildern mache obwohl ich es nicht brauche), eine Tasse Tee trinken, Kekse oder Kuchen essen, nachfragen können, schwärmen, selbst eine Urlaubsgeschichte loswerden etc. Ich finde so einen Blog eher dann nützlich, wenn man Alltagskleinigkeiten loswerden will oder um Freunde mit denen man seltener Kontakt hat am Leben teilhaben zu lassen. Ich bin dazu, zumindest dauerhaft, nicht in der Lage. Tja, der menschliche Makel ;-)

  Henning wrote @ Juli 11th, 2007 at 10:56

Stimmt schon. Aber für den erweiterten Freundes- oder auch Bekanntenkreis oder die Menschen, die nicht in der Umgebung sind, ist das doch ganz praktisch.

Und statt Abzügen hat man dann nen Laptop. :-)

  Brosi wrote @ Juli 16th, 2007 at 16:06

Liebe Naschwerkproduzentin,

ich kann völlig nachvollziehen, das man im Gunde seiner Natur nicht Alles aufschreiben (oder erzählen) möchte was die Umwelt von einem lesen (oder hören) möchte. Das ist Small write (oder talk) und in der Tat, das kann schon mal langweilig werden – allein schon in der Phase da man sich das Ganze vorab selbst noch im Kopf vor-erzählt. Nee, dafür sollte man sich auch keinen Blog anschaffen. Ich persönlich finde es jedoch reizvoll etwas zu Tage zu fördern, was man so vielleicht nicht in einem normalen Gespräch verwurstet hätte. Man besitzt im Blog ja Gedankenhoheit und keiner kann einen dazwischenfunken. Wenn dann durch glücklichen Zufall noch jemand des Weges dahersurft kommt und entweder den Seitenzähler erhöht oder sogar seinen Kommentar absondert, dann macht das Ganze doppelt Spaß.
Ich persönlich beanspruche für mich eigentlich den Guiness Buche Eintrag für den faulsten Schreiberling diesseits von Krypton und Saturn aber beim Bloggen scheint aus irgend einem unerfindlichen Grund dieses Naturgesetzt außer Kraft. Ich habe es aber auch einfach. Ich arbeite im Büro und in der Mittagspause habe ich dann einen Anflug von Scheinkreativität der zu Pixel auf dem Bildschirm umgewandelt werden muß. Ist wahrscheinlich eine versteckte Wasserader unter meinem Bürostuhl – Ich muß mal meinen Feng Shui Meister fragen was man dagegen tun kann.
Was ich in Deinem Blog so schätze : Ich erfreue mich, natürlich neben den Inhalten als solches, immer wieder an den in den Texten versteckten, schweizerischen Ausdrücken die ich während meiner Projekt-Zeit in Basel schon so klasse fand. Ob Du nun einen „Rapport“ erstattest oder eine „Rivella“ trinkst, für mich eine kleine Zeitreise. Weiter so, bitte !!! Ich bin gespannt.
Brosi

  UK wrote @ Juli 17th, 2007 at 06:05

Um was geht’s hier denn genau? Wortspielereien?

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