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Archive for Juni, 2007

Nacht des Backens

Heute findet die Nacht des Backens statt. Zwar sieht die dazugehörige Webseite eher wie eine semiseriöse Astropage aus, das Projekt selbst scheint aber über jeden Zweifel erhaben: Michael Glos übernimmt die Schirmherrschaft ;-)

Immerhin: Die Nacht des Backens gibt es bereits seit Oktober 2005 und hat bereits “50.000 Brot-Fans in die bundesweit 230 beteiligten Handwerksbäckereien gelockt”. Brot-Fans? Ich habe schon von Kino-Fans, Tokio-Hotel-Fans und Fußball-Fans gehört aber Brot-Fans? Nun könnte man ja einfach eine der teilnehmenden Bäckereien besuchen. Aber, und das hat mich dann doch irgendwie betrübt, in Stuttgart nimmt kein einziger Bäcker daran teil. Dann muß ich wohl ran. Ich hoffe dann allerdings, daß sich nicht allzuviele “Brot-Fans” zu mir verirren ;-)

How To Tell When a Relationship is Over

Just love it!

Was vom Tage übrig blieb

<Zusammenfassung>

Stuttgart gegen G8
Leider hat diese Veranstaltung ein schlechtes Licht auf seriöse G8-Gegner geworfen

Kino
Shoppen (netter Streifen, zuviele Klischees), das perfekte Verbrechen (Anthony Hopkins: verehrenswert)

Fahrradtour
Esslinger Altstadt und zurück. Traumhaft leckeres, hausgemachtes Eis mit Früchten – empfehlenswert

Kleiner Nachbarzank
Zur Entschuldigung gab’s von ihm dann selbstgemachtes Johannisbeersorbet ;-)

Sport
Mord

Klatschkaffee mit Dimitri dem Wölfchen
Ein guter Freund, ein bisschen Sonne und eine kühle Bionade Ingwer-Orange

Redaktionelles
Manchmal hasse ich was ich tue

Frühstücken
Café Chameloen – Müsli mit Früchten und Joghurt und ein Gespräch über Kasachstan

Shoppen
gehen, leider ziemlich erfolglos

Brunchen
Geburtstagsgeschenk, im Weber

Sport:

verschlafen

Weitgereiste Freunde
Salat im Vapiano, Eis im Banco, 2 Typen und ein paar schmutzige Witze

</Zusammenfassung>

Ich schätze jetzt bin ich gedanklich wieder auf dem Laufenden.

10 Minuten

Wenn ich nachmittags versonnen auf meinem Balkon sitze, an einem Glas Rivella nippe und Zeitschriften mit den keuschen Titeln „Schöner Wohnen“ und „Living at home“ durchblättere, kreuzt so mancher Kunde auf um nach kurzen Verhandlungen mit einer meiner 3 Lieblingsnutten (die überall zusammen auftauchen) im Nachbarhaus zu verschwinden. Gestern um ziemlich genau viertel vor sechs kam ein für diese Gegend erstaunlich gut aussehender Typ um die Ecke, blonde halblange Haare, blau-kariertes Hemd, so Anfang vierzig und ging in Verhandlungen mit der langen Dunkelhaarigen. Wie ich über den Rand meiner Sonnenbrille hinweg erkennen konnte, wurden sie sich schnell einig und so verschwanden sie zwei Minuten später im Hauseingang. „Fick oder Blow Job?“ rief ich meiner Freundin zu, die sich in der Küche gerade einen Kaffee kochte. „Wie lange wurde verhandelt?“ – „Kurz“ – „Dann Blow Job“ – „Mhhm“ – ich nickte mir selbst zu und widmete mich wieder meinem Artikel „Große Ideen für kleine Räume“. Um fünf vor sechs kam Blondie wieder aus dem Haus und machte sich zügigen Schrittes vom Acker. Einige Minuten später kam auch die lange Dunkelhaarige wieder raus – ihre Freundinnen, das dralle Rastagirl und die etwas unscheinbare Blonde, gesellten sich sofort zu ihr. Viertel vor bis fünf vor. 10 Minuten ab Verhandlung. 10 Minuten zum rein-, rauf- und rangehen. Verdammt schnell – man muß das fast bewundern.

“Ihr Lesetempo ist beneidenswert”

Wäre der SternTV-Lesetest wissenschaftlich fundiert, würde ich mich jetzt geschmeichelt fühlen. Na immerhin – ein netter Zeitvertreib.

Lesezeit weniger als 60 Sekunden
Entweder haben Sie schon einmal an einem Schnelllese-Seminar teilgenommen oder sind Sie ein Naturtalent. Sie gehören definitiv zur “schnellen Truppe” unter den Lesern. Romane verschlingen Sie nebenbei und in Rekordzeit, und wenn andere über langen Reportagen schwitzen, laufen Sie gerade erst warm. Ihr Lesetempo ist beneidenswert. Machen Sie was daraus!

Nebenbei bemerkt

… ist es ziemlich seltsam, wenn man auf der Toilette einer Kollegin begegnet, die den maximal 20-sekündigen Waschbecken-Smalltalk mit einem “Wenn man Spargel isst, riecht der Urin immer so seltsam!” beginnt. Auf meinen verständnislosen Blick hin fügte sie noch hinzu “Müssen Sie echt mal testen! Sie wären wirklich eine ganz große Ausnahme, wenn es bei Ihnen nicht so wäre.”

Wo lebe arbeite ich hier eigentlich?