Ich habe mich verpflichtet über Karin Edmund Stoibers Muschi zu schreiben bzw. zu erwähnen, daß Edmund Stoibers Kosename für seine Frau Muschi lautet. Nun sind wir alle nicht mehr in der fünften Klasse und geraten angesichts eines Wortes wie Muschi nicht unbedingt in Verlegenheit aber zugegeben, ich wäre nicht gerade beglückt darüber, würde mein Gatte mich so rufen. Zwar sind Schatzi, Hase, Süße etc. keine wirklich originelle Alternative aber ich werde nunmal ungern wie eines meiner Körperteile genannt (man spare sich den Hinweis, daß Muschi auch gleichbedeutend mit Katze sein kann. In unserer degenerierten Welt denken doch nur noch 80-jährige bei einem Wort wie Muschi frei von Hintergedanken an eine Miezemau.)
Eine Freundin von mir nennt ihren Freund Babe, was ich etwas strange finde (um bei den Anglizismen zu bleiben). Die andere sagt Schnecke, was in meinen Ohren nicht unbedingt niedlich klingt und ein Freund nennt seine Freundin Tussi (mehr als öd). Ich wurde bisher immer Schatz (der Klassiker), einmal Kätzchen (don’t ask) und einmal Honey Bunny (again… don’t ask) genannt. Meine Freunde verwenden für mich seit Jahren den selben Spitznamen, sprechen ihn allerdings alle unterschiedlich aus – aber: das führt jetzt schon wieder zu weit.
Nun, Muschi ist auf jeden Fall ein populäres Wort. Meine Oma nannte einen ihrer Stubentiger so, manch Kerl bezeichnet so das liebste Körperteil seiner Freundin und Edmund Stoiber ruft eben so seine Frau.
Amen.